Einheimische Spinnen
Tegemaroa atrica
Winkelspinne

Die Große Winkelspinne (auch bekannt als Winkelspinne, Hauswinkelspinne oder Kellerspinne),
ist eine der größten, Einheimische Spinne, sie erreichen eine Körpergröße von 14mm (m) bis 18(20) mm (w).

Andere Merkmale dieser Spinne sind:
  • ein heller "Mittelstricht" der sich von vorn bis zur Mitte zieht
  • Seitlich davon sind sechs "Winkelflecken" zu sehen, die auch teilweise mit dem Mittelstreifen verlaufen.
  • einfarbig hellbraun, beborstete -behaartete Beine
  • die Beine werden nach Hinten kürzer
Die Beine erreichen bei einem Weibchen die Doppelte Körperlänge, bei einem Männchen zum Teil auch das
dreifachte, dadurch erreichen die Spinnen eine für Ihre Größe,
eine beachtliche Geschwindikeit von bis zu 50cm/s.

Man findet die sie meistens an kühlen und feuchteren Orten, zum Beispiel im Keller, Badezimmer oder im Garten unterm Laub ect.
zur Paarungszeit (im Herbst) kann es jedoch vorkommen das sie sich auch mal in einem Wohn- o.Schlafzimmer verirren.
Dies kommt aber meist ehr selten vor,
da sich die Spinne überwiegend an ruhigeren Orten wie z.b: dem Keller aufhält.

Dort verbringen die Weibchen die meiste Zeit in Ihren Trichternetz,
dies verlassen Sie Nur um Nahrung zu Suchen und/oder sich ein neues Netz zu Spinnen.

Es kommt auch vor das die Spinnen das verlassene Netze anderer Hausspinnen übernehmen oder noch bewohnte Netze erobert. Dabei werden die Bewohner vertrieben oder meist von den Männchen getötet.

In der Regel können die Weibchen bis zu 6jahre alt werden,
wer also glaubt eine Tote Spinne zu sehen, kann meistens sehr sicher sein das es sich um überbleibsel der Letzten Häufung handet oder das Sie grade dabei ist sich zu Häuten (i.d.R. legen sich die meisten Spinnen dazu auf dem Rücken).

Die Spinne ist, wie die meisten einheimischen Arten, für den Menschen völlig ungefährlich und beisst wirklich nur sehr sehr selten mal zu.
Dazu muss man die Spinne jedoch sehr stark provuzieren
und dies ist sehr schwer, da die Spinne normal vor dem Menschen flüchtet anstatt ihn an zu greifen.

Ein Biss verursacht ein leichten Schmerz und eine leichte Schwellung, diese verschwinden aber meist nach ca. 20-30 Minuten wieder.




Pholcus phalangioides
Große Zitterspinne

Die Große Zitterspinne wird oft in ruhigen Stellen angetroffen,
wo sie mit dem Bauch nach oben in ihrem Netz auf Beute lauert. Ihr grau-braun gemusterter Körper ist stabförmig, Männchen werden um die 6, Weibchen selten bis zu 10 mm lang. Wegen ihrer bis zu 5 cm langen Beine wird sie, wie auch andere Zitterspinnen, oft mit Weberknechten verwechselt.

Die Spinne ernährt sich hauptsächlich von kleineren Tieren wie  Fliegen, Mücken oder Kellerasseln, in seltenen Fällen auch von Artgenossen.

Sie kann durch ihre spezielle Fangtechnik selbst die größeren Winkelspinnen (siehe oben) überwältigen.

Das Netz ist ein unregelmäßiges und lockeres Gewebe und besitzt keine klebrige Fäden, die extrem elastisch und dauerhaft wirksam sind. Hat die Spinne durch die Erschütterungen im Netz Beute wahrgenommen, läuft sie darauf zu und webt sie mit weiteren Fesselfäden ein.

Die Große Zitterspinne kann bis zu drei Jahre alt werden. Das Weibchen produziert etwa 20 Eier, die in einen dünnen Kokon eingesponnen und einige Tage lang mit herumgetragen werden. Die Jungen bleiben nach dem Schlüpfen noch kurze Zeit im Kokon, bevor sie die Mutter verlassen und auf sich alleine gestellt sind
 

 


Araneus diadematus
Gartenkreuzspinne


Die Gartenkreuzspinne ist die wohl bekannteste und weit verbreiteteste Kreuzspinnenart in Mitteleuropa.

Neben der Gartenkreuzspinne, gehören auch noch 9 Weitere Spinnen zu der Gattung "Araneus"  (Kreuzspinnen),
diese sind aber nur den wenigsten bekannt, da sie nicht so weit verbreitet sind wie die Gartenkreuzspinnen.

Die Gartenkreuzspinne ist leicht an den hellen, zu einem Kreuz zusammengesetzten Flecken zu erkennen. Die Flecken befinden sich auf der oberen Seite des  Opisthosoma (Hinterleibs) und setzen sich aus vier länglichen und einem kleinen, kreisförmigen Fleck in der Mitte zusammen. Gartenkreuzspinnen haben zudem hellgebänderte Beine und gehören mit einer Körperlänge von 10mm (männchen) bis zu 18 mm (weibchen) zu den größten einheimischen Spinnenarten.

Die Gartenkreuzspinne kommt in ganz Mitteleuropa vor. Sie kann als Indikatorart der Kulturlandschaft betrachtet werden und ist daher selbst in durchgrünten menschlichen Siedlungen anzutreffen. In der freien Landschaft ist sie häufig und stetig in Streuobstwiesen zu finden; in Kiefernwäldern, Hochmooren und Buchen-Tannen-Wäldern, Waldrändern und Hecken ist sie etwas seltener anzutreffen, ansonsten stetig aber selten in Wiesen, Äckern und Gärten. Im Flachland ist sie in diesen Biotopen in den Straten Strauch- und Kronenschicht anzutreffen. Ihre Verbreitung in der Holarktis nimmt mit zunehmender Höhe rasch ab.


 
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Sebastian Kempfer

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